News zu unserem Unternehmen

Presseberichte

euroBAU

Pressespiegel

Hier finden Sie Presseberichte zu Themen, die direkt oder indirekt mit unserem Unternehmen, unseren Partnern oder dem europäischen Bauinformationssystem zusammenhängen.

Wir freuen uns sehr über die mediale Beachtung die unsere Tätigkeit im Bauwesen, im Umweltschutz, der Softwarentwicklung, der Nachwuchsförderung im IT-Bereich sowie im Forschungsbereich immer wieder erfährt.

10/2025: Austrian Standards: „Der Digitale Produktpass muss für alle funktionieren“

Interview mit Otto Handle über Interoperabilität, Vertrauen und Chancen für KMU


Der Digitale Produktpass (DPP) gilt als zentrales Instrument der europäischen Kreislaufwirtschaft. Er soll Informationen zu Produkten transparent und dauerhaft für Konsument:innen, Hersteller und Behörden gleichermaßen zugänglich machen. Wir haben mit Otto Handle, Vorsitzender der europäischen Arbeitsgruppe CEN/CLC JTC 24, Working Group 4 – Interoperability Framework, über die laufenden Normungsarbeiten gesprochen.

Herr Handle, Sie leiten die europäische Arbeitsgruppe CEN/CLC JTC 24, Working Group 4 – Interoperability Framework zum Digitalen Produktpass. Können Sie uns erzählen, was diese Arbeitsgruppe macht.

Otto Handle: Unsere Arbeitsgruppe entwickelt vier der acht europäischen Standards für den DPP. Es geht darum, klare Regeln zu schaffen, damit die aufgrund der Ökodesignverordnung und der zugehörigen Delegierten Rechtsakte verpflichtend bereitzustellenden Informationen für Menschen und Softwaresysteme problemlos lesbar und systemübergreifend nutzbar sind. Beteiligt sind rund 240 Expertinnen und Experten, die aus der EU kommen, aber auch aus Nicht-EU Ländern wie der Schweiz, Norwegen, England oder der Türkei. Die Arbeit erfolgt auf Basis des Standardisierungsauftrages der Europäischen Kommission und berücksichtigt die Anforderung von Behörden, Konzernen, kleinen Unternehmen und Konsumentinnen und Konsumenten in gleichberechtigter Weise.

Warum ist Interoperabilität für den DPP so entscheidend?

Otto Handle: Der Digitale Produktpass ist im Kern ein Datendienst. Interoperabilität stellt sicher, dass diese Daten dauerhaft, zuverlässig und kostenlos genutzt werden können – von Softwaresystemen ebenso wie von Konsument:innen. Nur so kann der DPP seinen Zweck erfüllen. Wenn Interoperabilität fehlt, würden unzählige Insellösungen entstehen, die weder miteinander kommunizieren noch skalierbar wären. Das würde den Nutzen des DPP massiv einschränken. Interoperabilität bedeutet somit, Vertrauen in das System zu schaffen, weil sich alle auf dieselben Grundregeln verlassen können.


Den gesamten Artikel können Sie hier aufrufen:
„Der Digitale Produktpass muss für alle funktionieren“


Kontakt:

E-Mail: handle@eurobau.com
Website: www.austrian-standards.at
Was gibt es Neues?

Presseberichte

07/2026: ÖBM: Durchwachsene Entwicklung Baustoff-Fachhandelsstatistik
Lesen ...
06/2026: a3BAU: Stabilisierung mit Hindernissen Aktuelle Statistiken zur Bauwirtschaft
Lesen ...
06/2026: ÖBM: Digitale Produktpässe, neue DoPC, das digitale Gebäudelogbuch im Kontext der EPBD VBÖ bietet ein kostenfreies Webinar mit BM Otto Handle
Lesen ...
06/2026: ÖBM: Digitales Gebäudelogbuch der EU Ab 2028
Lesen ...
06/2026: ZAB: Digitaler Produktpass im Bauwesen Mögliche Anwendungen und Umsetzung für das Bauwesen / Tirol
Lesen ...
06/2026: ZAB: DigiBauRech Digitale Rechnungspositionen für das Bauwesen / Tirol
Lesen ...
05/2026: Report: Die wirtschaftlichen Vorteile des digitalen Produktpasses Wie die meisten EU-Regulierungen löst auch der Digitale Produktpass instinktive Abwehrhaltungen aus.
Lesen ...
05/2026: a3BAU: Das ist kein Omnibus. Das ist Highspeed Nach jahrelangen Studien beschleunigt die Europäische Kommission nun überraschend die Einführung des digitalen Gebäudelogbuches und bereitet einen Standardisierungsauftrag an CEN vor.
Lesen ...
03/2026: Report: Die Meinungsführer*innen Führungskräfte auf LinkedIn - Inndata hat in den Top 10 nach eigenen Postings den 9ten, und in den Top 20 nach Followern den 17ten Platz belegt
Lesen ...
02/2026: ÖBM: Stabile Talsohle oder Aufbruch? Konjunkturumfrage 2026
Lesen ...
02/2026: ÖBM: AI-Act Mit dem AI-Act entsteht erneut eine zusätzliche Compliance-Anforderung für Unternehmen, welche unter bestimmten Umständen bereits seit Februar 2025 zur Anwendung kommt.
Lesen ...
02/2026: VBÖ: Digitaler Produktpass im Bauwesen Nachweispflichten für Bauprodukte
Lesen ...
12/2025: Österreichische Kunststoffzeitschrift: Austrian Standards bietet Orientierung zum DPP Der DPP wird ab 2027 schrittweise verpflichtend und bildet einen zentralen Bestandteil der europäischen Kreislaufwirtschaft.
Lesen ...
12/2025: a3BAU: Sieben Mythen - und was tatsächlich gilt Faktencheck digitaler Produktpass
Lesen ...
12/2025: SOLID: Vorsicht, Höchstrisiko! Warum der Cyber Resilience Act der EU für die Baubranche mehr Bedeutung hat als auf den ersten Blick anzunehmen.
Lesen ...
10/2025: Austrian Standards: „Der Digitale Produktpass muss für alle funktionieren“ Interview mit Otto Handle über Interoperabilität, Vertrauen und Chancen für KMU
Lesen ...
10/2025: SOLID: KI in Unternehmen rechtskonform anwenden Mit dem AI-Act entsteht erneut eine zusätzliche Compliance-Anforderung für Unternehmen, welche unter bestimmten Umständen bereits seit Februar 2025 zur Anwendung kommt.
Lesen ...
10/2025: ÖBM: Arbeitskreis Digitalisierung Zur Umsetzung der europ. Nachhaltigkeitsbemühungen reaktivieren die Baustoffverbände VBÖ und FBI den "Arbeitskreis Digitalisierung" gemeinsam mit dem Zentralvervand der Baustoffindustrie, inndata und den Industrien und Baustoffhandelsorganisationen.
Lesen ...
09/2025: a3BAU: Standards machen den Weg frei Das lange Zeit als schwarzer Schwan gefürchtete Digitaler-Produktpass-System stellt sich in den nun veröffentlichen Entwürfen der Standards Instrument zur Umsetzung des europäischen "Green Deal" und zur Herstellung von Marktfairness dar.
Lesen ...
08/2025: Standardisierung des DPP: Einblick in die Enquiry Drafts Seit Ende Juni 2025 sind die ersten Enquiry Drafts zur Standardisierung des Digitalen Produktpasses (DPP) öffentlich zugänglich.
Lesen ...
08/2025: SOLID: Das europäische digitale Gebäudelogbuch Die Europäische Kommission (EC) beabsichtigt die Einführung eines digitalen Gebäudelogbuches. Damit sollen die Umwelteinflüsse des Gebäudebestandes erfasst und eine Datenbasis für Verbesserungen im Rahmen des „Green Deal“ geschaffen werden.
Lesen ...
07/2025: IBO: Der Digitale Produktpass Zentrales digitales Instrument für die Bewertung der Nachhaltigkeit von Produkten im Rahmen des europäischen "Green Deal".
Lesen ...
06/2025: a3BAU: Digitale Transparenz für Nachhaltigkeit In einer zunehmend digitalisierten und nachhaltigkeitsorientierten Bauwirtschaft gewinnen strukturierte Produktinformationen und transparente Nachweise an Bedeutung.
Lesen ...
06/2025: Report: Die Bedeutung des Digitalen Produktpasses für BIM Die dezentrale, maschinenlesbare Bereitstellung von Produkt- und Nachhaltigkeitsdaten ermöglicht ein neues Anwendungsparadigma in der Nutzung von BIM-Gebäudemodellen für Nachhaltigkeitsberechnungen.
Lesen ...
06/2025: SOLID: Grundlagen der Nachhaltigkeitsbewertung NACHHALTIGKEIT. Im zweiten Teil des Schwerpunktes zur ökologischen Bewertung von Produkten und Bauwerken erfahren Sie, welche nationalen und internationalen Akteure die Bemühungen um nachhaltigere Werkstoffe und Bauweisen mitgestalten.
Lesen ...

Newsletter

Bleiben Sie mit uns auf dem Laufenden.

Newsletter bestellen