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Unternehmens-Detailinformationen 
Firma: Eternit Werke
Ludwig Hatschek AG
Eternit Werke<br>Ludwig Hatschek AG
Abteilung: Vertrieb
Ansprechpartner: Herr Kasper
Strasse: Eternitstrasse 34
Gemeinde: A- 4840 Vöcklabruck
Telefon: 0043/07672/707-0
Telefax: 0043/07672/707475
eMail: marketing@eternit.at
Website: www.eternit.at
Firmen­be­schreib­ung: Die Geschichte von Eternit ist die Geschichte eines beispiellosen Erfolges.



Von der alten Vöcklabrucker "Kochmühle" im Jahre 1894 zum modernen Industriebetrieb von heute - das ist die so erfolgreiche Geschichte von Eternit.

Ende des 19. Jahrhunderts glückte Ludwig Hatschek, dem Gründer der Eternit-Werke, die Entwicklung eines völlig neuen Werkstoffes, der die Dächer dieser Welt verändern sollte.

Ludwig Hatschek (1856 - 1914) begann in Vöcklabruck mit der Produktion von Asbestpappe und Asbestdichtungen (Asbest). Um die Asbestpappe hart zu machen und sie somit zu Platten verarbeiten zu können, experimentierte Hatschek mit verschiedenen Bindemitteln.

Die Beimischung von Portlandzement führte im Jahre 1900 zum angestrebten Erfolg. Für das neue Material wählte Ludwig Hatschek die Bezeichnung Eternit, eine Wortschöpfung in Anlehnung an das lateinische Wort aeternus = ewig, unvergänglich.

Unter diesem Namen trat Asbestzement seinen Siegeszug über die Dächer der Welt an. Es wurde unter der Nummer 5970 als österreichisches Patent eingetragen.

Bevorzugtes Anwendungsgebiet wurden große und kleine Platten sowohl für Dacheindeckungen als auch für Wandverkleidungen sowie die Wellplatte. Später wurde Eternit auch zu Rohren verarbeitet. Im Laufe der Jahre wurde das Material weiterentwickelt.

Heute ist Eternit ein Verbundstoff, dessen Hauptbestandteil das Bindemittel Zement ist und dem verschiedene Fasern, Wasser, Pigment- und Zuschlagstoffe zugesetzt werden. Auf der sogenannten Hatschek-Maschine wird dieses Gemisch in mehreren Vlieslagen auf der Formatwalze aufgewickelt, bis zur gewünschten Plattendicke. Die aufgeschnittene Schicht wird in der Stanze zerteilt, die ausgestanzten Teile auf Stahlblechen übereinander gestapelt und dann unter hohem Druck gepreßt. Eternit-Platten verfügen über ausgezeichnete Eigenschaften, wie geringes Gewicht, hohe Festigkeit, Frost-, Hitze und Witterungsbeständigkeit, Unbrennbarkeit und leichte Bearbeitbarkeit.



Eternit im Zeitraffer

1856
Am 9. Oktober wird Ludwig Hatschek in Olmütz geboren, von wo er 10 Jahre später mit seiner Familie nach Linz übersiedelt.

1894
Ludwig Hatschek erwirbt die "Kochmühle" (Erzeugung von Hadernpapier, Pappe und später Asbestpappe) in Schöndorf bei Vöcklabruck.

1903
Das neue Dachdeckungsmaterial erhält die geschützte Wortmarke "ETERNIT", und die Fabrik wird in "ETERNIT-Werke Ludwig Hatschek" umbenannt.

1914
Am 15. Juli - zwei Wochen vor Ausbruch des Ersten Weltkriegs - stirbt Ludwig Hatschek nach langer, schwerer Krankheit. Sein Sohn, Hans Hatschek, seit 1910 neben dem Studium im Unternehmen tätig, übernimmt das Erbe.

1930 - 1939
Bau des von Hans Hatschek gestifteten Krankenhauses in Vöcklabruck - die Stadt ernennt ihn zum Ehrenbürger. Beginn der Erzeugung von Großtafeln.
Zahlreiche Reihen- und Siedlungshäuser für Mitarbeiter werden gebaut.
Belegschaftsstand in Vöcklabruck erreicht aufgrund der Wirtschaftskrise einen
Tiefststand von 14 (!) Mitarbeitern. Anschaffung zahlreicher Anlagen,
Ausbau und Erweiterung der Rohrfabrik -> höchster Mitarbeiterstand (840)
seit Bestehen des Stammwerkes in Vöcklabruck.

1945 - 1965
Es folgen turbulente, arbeitsintensive Nachkriegs- und Wiederaufbaujahre.

1972 - 1980
Alljährlich bedeutende Investitionen in Arbeitssicherheit und Umweltschutz nach jeweiligem Stand der Technik. Kontinuierlicher Ausbau der Abteilung Forschung und Entwicklung.

1987 - 1993
Bedeutendste Innovation in der Geschichte des Unternehmens. Nach 10-jähriger Forschungs- und Entwicklungsarbeit wird die gesamte Produktpalette auf eine asbestfreie, "neue Technologie" umgestellt.

1992
Patentanmeldung eines neuen Faserzement-Herstellungsverfahrens, das die Abwassermenge nahezu auf Null reduziert.
100-Jahr-Feier des Unternehmens.
Verleihung der Kaplan-Medaille am 23. April 1992.

1995
Neustrukturierung des Dachplattenprogramms in die Kollektion "natura" sowie die im Offline-Verfahren hergestellten, neuen Sortimente "tectura" und "structura".
Fritz Hatschek übernimmt wieder den Aufsichtsrats-Vorsitz.

1996
ISO 9001 Zertifizierung der Hatschek Betondachstein GesmbH
Verleihung des Austria Gütezeichens im März 1996.

2000
Eternit ist wieder Marktführer im geneigten Dachsegment.

2004
Einführung der neuen Dachplatte mit einem Gesamt-Investitionsvolumen von € 5,7 Mio.

2005
Die Cross Industries AG beteiligt sich mit 80% an der Eternit-Werke Ludwig Hatschek AG
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